Berufsverbot für Impfkritische Ärzte

Berufsverbot für Impfkritiker in Ligist sorgt für Ärger  (Bild: dpa/A3542 Karl-Josef Hildenbrand)

Weil sich ein weststeirischer Mediziner kritisch gegen die vorherrschende Impfpraxis geäußert hat, sah die Ärztekammer akuten Handlungsbedarf: Ihm wurde die Berufsberechtigung entzogen (Nachlese in der Infobox). Nicht allen gefällt dieses Vorgehen, eine Unterschriftenaktion wurde kurzerhand initiiert.

Weil Johann Loibner, der seit Jahrzehnten in Ligist (Bezirk Voitsberg) als praktischer Arzt tätig ist, laut Ärztekammer "wissenschaftliche Erkenntnisse negieren und damit Patienten gefährden" würde, steht der Impfkritiker nun ohne Berufsberechtigung da.

5.700 Protestunterschriften
Dagegen laufen jedoch nicht nur seine Patienten Sturm: Innerhalb kürzester Zeit haben 5.700 Menschen gegen diese Entscheidung unterschrieben (aerzte-ueber-impfen.org), ein Ende des Protestes ist nicht in Sicht. Das endgültige Urteil liegt nach wie vor beim Land.

Quelle:http://www.krone.at/krone/S153/object_id__165342/hxcms/index.html

 

Diskussion eröffnet von max , am Sonntag, 11. Oktober 2009 18:23
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Manu
Es ist eine frechheit das sowas im freien Österreich passiert.

Hat den ein Arzt kein recht auf eine freie Meinung.
Dieser Mann sollte unterstüzt und nicht verurteilt werden.

Die Pharmaindustrie ist offensichtlich viel zu mächtig dabei sind sie die
verurteilt gehören,ich will nicht alle Pharmakonzerne schlecht machen mir fällt nur
kein einziger ein der jetzt als ausnahme anzuführen wäre.

LG Manu
Samstag, 07. November 2009 16:57
 
Verenassecret
Land bestätigt Berufsverbot für Impfkritiker

Alle Hoffnungen eines weststeirischen Mediziners haben sich vorerst zerschlagen: Das von der Ärztekammer verhängte Berufsverbot gegen den als Impfkritiker bekannten Kollegen aus Ligist (Nachlese in der Infobox) wurde vom Land Steiermark bestätigt. Nun bleibt dem Arzt nur noch der Gang vor den Verfassungsgerichtshof.

Den Ärzteausweis hat er bereits zurückgeschickt, am Freitag wird das Ordinationsschild abmontiert. "Ich bin kein Anarchist", betont der gefasst wirkende Arzt. Die Enttäuschung ist aber groß: Nachdem das Land Steiermark die Entscheidung monatelang hinauszögerte, hatte er neue Hoffnung geschöpft.

Mediziner liegt mindestens ein Jahr auf Eis
Der Mediziner gibt sich aber auch jetzt nicht geschlagen: "Ich rechne damit, dass der Verfassungsgerichtshof dieses Urteil aufhebt!" Bis das Höchstgericht entscheidet, dürfte aber mehr als ein Jahr vergehen. Bis dahin darf der Weststeirer nur seine Frau und seine Kinder behandeln.

Kraft geben seine vielen Unterstützer: Mehr als 8.300 haben bereits eine Online-Petition für ihn unterschrieben - bisher vergeblich.

von Jakob Traby ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Quelle:http://www.krone.at/krone/S153/object_id__169816/hxcms/index.html
Samstag, 07. November 2009 16:40
 
   
   

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